Therapie Praxis Forschung

Forschung

Klinische Therapieerfolge, welche in der Abteilung für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie an der Universität Erlangen bei der Behandlung von Tumorpatienten in den Jahren 1989 und 1990 erzielt wurden, gaben Anlass für ein mehrjähriges Forschungsvorhaben: Neue Therapiemodelle und Therapiestrategien, die zu diesen erfolgreichen Therapieergebnissen geführt hatten, sollten näher untersucht werden. Diese Strategien hatten die zellulären Rahmenbedingungen im Fokus und waren nicht primär auf die Vernichtung von Tumorzellen ausgerichtet.

Es tauchten viele Fragen auf, unter anderem:

  • Welche Möglichkeiten gab es, Zellen lebend zu beobachten?
  • Welche funktionellen, ordnenden Prozesse – resultierend aus Feldern sowie zellulären und molekularen Rhythmen – lagen beispielsweise einer Zellstruktur oder extrazellulärer Matrix zugrunde?
  • Welchen Stellenwert hatten die von R. Virchow bereits 1852 beschriebenen „Zellterritorien“ für die Zelldifferenzierung?

Die regulative Wirkung der extrazellulären Matrix wurde eingehender untersucht. Aus dem Projekt „Klinikgekoppelte Grundlagenforschung (1990-1998)“ an der Universität Erlangen entstand als praktische Konsequenz die Matrix-Rhythmus-Therapie.

Mittlerweile hat sich ein gemeinnütziges Institut unter der Leitung von Herrn Dr. Ulrich Randoll auf die Matrix-Forschung und –Lehre spezialisiert. Das Institut wird von einem engagierten Scientific Board begleitet und treibt Forschung, Qualifizierung und Information zum Wohle der Patienten voran.